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Robert Mapplethorpe – eine Retrospektive in NRW Forum Düsseldorf
Wer im Jahr 2009 die Ausstellung “Robert Mapplethorpe – Die Perfektion in Form” in der Galleria dell’Accademia in Florenz verpasst hat und gerne eine neue Ausstellung besuchen möchte, der hat nun die Möglichkeit vom 6. Februar im NRW Forum in Düsseldorf die Ausstellung “Robert Mapplethorpe – eine Retrospektive” zu besichtigen.
Der 1946 geborene und 1989 verstorbene Robert Mapplethorpe ist einer der wenigen Künstler, denen es vergönnt ist, weit über die Grenzen der Kunstwelt hinaus bekannt zu werden. Er dominierte die Fotoszene des ausgehenden 20. Jahrhunderts und öffnete den Weg zur Anerkennung der Fotografie als Kunstform, er verankerte das homosexuelle Sujet in der Massenkultur; er entwarf in der Fotografie ein klassizistisches Bild vom meist männlichen Körper, das Eingang in die kommerzielle Fotografie fand. Insbesondere in den USA wurde sein Werk kontrovers diskutiert; bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurden Ausstellungen seiner Fotografien boykottiert, zensiert oder geschlossen. Umstritten waren stets seine radikalen Darstellungen von Nacktheit und sexuellen Handlungen. Insbesondere Fotos von sado-masochistischen Praktiken führten dazu, dass es bei Ausstellungen Protestkundgebungen gab und Museumsdirektoren angezeigt wurden. In Japan hat das Oberste Gericht erst 2008 festgestellt, dass Mapplethorpes erotische Bilder nicht gegen das Pornografieverbot verstießen und damit einen acht Jahre lang beschlagnahmten Band mit Mapplethorpe-Fotografien freigegeben. Für den amerikanischen Kritiker Arthur C. Danto schuf Mapplethorpe »einige der schockierendsten – und gefährlichsten – Bilder der modernen Fotografie oder sogar der Kunstgeschichte«.
Die Ausstellung im NRW-Forum umfaßt in aller Offenheit alle Bereiche Mapplethorpes Schaffen wie Portraits und Selbstportraits, Homosexualität, Aktfotografien, Blumenaufnahmen und als Quintessenz die fotografischen Aufnahmen von Skulpturen; sie schließt die frühen Polaroids ein. Die Ausstellung ordnet die Fotografien nach Themen wie Selbstportraits einschließlich jener berüchtigen Aufnahme, die ihn mit einer in seinen Anus eingeführten Bullenpeitsche zeigt, und geradezu poetischen Aufnahmen seiner Gefährtin Patti Smith; den Fotografien schwarzer Männer und weißer Frauen, wie der Bodybuilderin Lisa Lyon; der Gegenüberstellung von Penissen und Blumen, die Mapplethorpe in einem Interview selbst provozierte: »… I’ve tried to juxtapose a flower, then a picture of a cock, then a portrait, so that you could see they were the same.«; und schließlich jenen Aufnahmen von klassischer Schönheit, die sich an den Skulpturen der Renaissance orientierten, sowie den beeindruckenden Portraits von Kindern und Berühmtheiten seiner Zeit.
Diese Zusammenstellung zeigt Robert Mapplethorpe – bei allen offensichtlichen Rückgriffen auf die Schönheitsideale der Renaissance wie auf die fotografische Historie von Wilhelm von Gloeden bis Man Ray – als einen Künstler, der in seiner Zeit verankert ist; seine Zeitgenossen sind Andy Warhol und Brice Marden; Polaroids sind in den 1970er Jahren das Medium der Wahl und die Auseinandersetzung mit Körper und Sexualität ist bei vielen Künstlern – etwa Vito Acconci oder Bruce Nauman – ein Thema, das zentral für einen gesellschaftlichen Wandel war. Vor allem aber entwickelt Robert Mapplethorpe einen eigenen fotografischen Stil, der den Idealen von Perfektion und Form huldigt. »I look for the perfection of form. I do this in portraits, in photographs of penises, in photographs of flowers.«. Die Präsentation auf schneeweißen Wänden, in schlichten eigens für die Ausstellung gefertigten Rahmen trägt dieser Betrachtung Rechnung und führt weg von der verschämten Boudoir-Präsentation auf flieder- und lila-farbenen Wänden, wie sie jahrelang die Ausstellungen Mapplethorpes beherrschten.
Die Auswahl von 150 Fotografien umspannt frühe Polaroids von 1973 bis hin zu seinen letzten Selbstportraits aus dem Jahr 1988, die ihn bereits gezeichnet vom nahen Tod zeigen, und präsentiert viele bekannte, geradezu ikonische Motive aber auch bislang nie oder nur selten gezeigte Arbeiten. Sie schöpft aus dem Fundus der New Yorker Robert Mapplethorpe Foundation.
Die Ausstellung wird begleitet von einem neuartigen Mobilphone-Guide: Jeder Besucher kann im NRW-Forum (zum Ortstarif) mit seinem Handy Kommentare zu den Themenräumen und zu einzelnen Werken der Ausstellung abrufen. O-Töne und Zitate schaffen einen virtuellen Raum, in dem sich die Interpretation des Schaffens von Robert Mapplethorpe entfaltet.
Hinweis:
Viele Motive in Mapplethorpes Fotografien sind eindeutig sexueller und homoerotischer Natur und können Besucher, insbesondere jugendliche, in ihren Empfindungen verstören.
Robert Mapplethorpe
6. Februar – 15. August 2010
NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
www.nrw-forum.de
Öffnungszeiten
Di – So: 11 – 20 Uhr
Fr: 11 – 24 Uhr
Sagra del Carciofo – Piombino
In Piombino findet vom 24/04/2009 bis 03/05/2009 das 40. Festival der Artischocke – auch genannt Sagra del Carciofo statt. Die Sagra macht in dieser Zeit nur eine kleine Pause vom 27 auf den 29 April. Ansonsten ist das Restaurant an Werktagen ab 19 Uhr und am Feiertagen / Wochenende bereits auch schon ab 12 Uhr Mittag und ab 19 Uhr geöffnet . Das Festival der Artischocke ist eine Woche mit Verkostung von Gerichten mit Artischocken, Ausstellungen, Shows Musik und Unterhaltung – alles rund ums gemüdliche Beisammensein. Am Eröffnungabend spielen auch diverse Bands auf . Eine Tanzfläche für Standardtanz wird auch bereitgestellt. Dieses Jahr wird neben den kulinarischen Essen auch wieder ein kulturuelles Ereignis präsentiert. Heuer stellt Roberto Fiordiponti seine Aquarelle mit dem Titel “La flora del Parco di Montioni” – “Die Flora des Parks Montioni” aus und es findet auch eine Fotoausstellung von Trekking Riotortodie statt.
Daten des Festivals im Schnellüberblick:
Zeitraum : 24/04/2009 bis 03/05/2009
Wo : Pinetina Riotorto
Öffnungszeiten des Restaurants : Werktagen ab 19 Uhr und an Feiertagen / Wochenende ab 12 Uhr und ab 19 Uhr
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Nur noch eine Woche zur Umweltzone München
Lange dauerte es , nun ist es soweit in München – die Umweltzone tritt zum 1 Oktober 2008 in Kraft – Ob das was bringt, bleibt weiterhin offen – die einen sagen ja , andere sagen nein – wenn man nach einem Jahr ein Resume zieht, wird man es sehen, das die Umweltbelastungen wahrscheinlich kaum sich verringern. Aber was solls – dagegen kann man nicht machen. Wer meint, er braucht die Umweltplakette nicht, der wird schnell mal ein Problem kriegen – ab dann wird man 40 Euro Busgeld und 1 Punkt in Flensburg kassieren. Aber erst mal wird es eine 3 monatige Schonfrist geben. Derzeit gibt es schon 13 Umweltzonen in ganz Deutschland, darunter Städte wie Stuttgart, Köln, Hannover, Berlin, Dortmund, Mannheim, Pleidelsheim, Ilsfeld, Leonberg, Ludwigsburg, Reutlingen, Tübingen und Schwäbisch Gmünd. Plannungen über neue Umweltzonen sind in folgenden Städten geplant: Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, München, Oberhausen, Recklinghausen, Augsburg, Bremen, Herrenberg, Karlsruhe, Nürnberg, Pforzheim,Dresden, Freiburg (Breisgau), Heidelberg, Mühlacker, Braunschweig, Darmstadt, Düsseldorf, Gera, Jena, Leipzig, Magdeburg, Neu-Ulm, Pfinztal, Regensburg,Ruhrgebiet-Großumweltzone, Ulm.
Weitere Informationen findet man auch unter:
Liste der Luftreinhalte- und Aktionspläne in Deutschland
Oktoberfest 2008 in München eröffnet
Das Oktoberfest – auch Wiesn genannt – findet dieses Jahr zu 175 Mal statt. Im Jahre 2007 besuchten über 6,2 Millionen Besucher die Wiesn , tranken über 69.000 Hektoliter Bier und verdrückten über 500.000 Brathendln. Gestern eröffnete Oberbürgermeister Christian Ude Punkt 12 Uhr Mittags mit nur 2 Schlägen das erste Bierfass und dem traditionellen Spruch “Ozapft is” das größte Volksfest der Welt. Die Zimmerpreise in München steigen in diesem Zeitraum wie üblich auf Messepreise – so sind Zimmer meist im Raum München kaum zu kriegen oder nur zu hohen Preisen. Wer noch ein Zimmer braucht, hat es da schon schwer. Ein Geheimtip ist sicherlich der Tegernsee oder der Schliersee. Hier sind die Preise noch nicht so hoch wie in München, aber man erreicht die Hauptstadt München in einer Stunde mit der BOB ( Bayerischer Oberlandbahn ) und hat aber gleichzeitig noch einen fantastischen Ausblick auf die Berge. Am Tegernsee findet man Hotels oder Ferienwohnungen in jedlicher Klasse.
Eingeschränktes Badeverbot auf dem Priwal an der Ostsee
Laut travamünde-online.de sind am Priwall-Strand Feuerquallen aufgetaucht – durch den aufwandenen Wind sind wohl eineige Feuerquallen in die Nähe des Strandes gelangt – als Vorsichtsmassnahme wurde ein eingeschränktes Badeverbot ausgesprochen – aber die Situation kann sich wieder durch die Windänderung schnell beheben. Ein DRK Mitarbeiter wurde durch eine Feuerqualle verletzt – Die Feuerquallen wurden durch die Strömungen aus der Nordsee in die Ostsee geschwemmt – vermehren sich aber auf Grund der Wasserverhältnisse normalerweise dort nicht.
Quelle : travemuende-online.de
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Quallen in der Ostsee
Feuerquallen in der Ostsee
Dieses Jahr wurden auch in der Ostsee die eher für die Ostsee seltenen Feuerquallen gesichtet. In der Ostsee kommen normalerweise nur die einheimischen Ohrenquallen vor. Die Meeresströmungen sind entscheidend, wie sich Populationen von Quallen vorkommen und welche natürlichen Feinde existent sind.Gerade die letzten Wochen waren Feuerquallen in Frankreich und Spanien gross in den Schlagzeilen.
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Broschüre des Landesamtes für Gesundheit
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